Magnus Kaminiarz & Cie. ArchitekturMagnus Kaminiarz & Cie. Architektur
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Düsseldorf
Wettbewerb Wohnhochhaus am Medienhafen
Der Standort für ein neues Wohnhochhaus am östlichen Ausläufer des Düsseldorfer Medienhafens zwischen Rheinturm, Landtag und dem Sitz des Westdeutschen Rundfunks, ist durch Diversität gekennzeichnet. Er erfordert eine durchdachte städtebauliche Eingliederung der neuen Gebäudesilhouette in die vorhandene Uferbebauung und die aus Solitären bestehenden Hochhausbauten der unmittelbaren Nachbarschaft.
Um den städtebaulichen Übergang zwischen der uferbegleitenden Bebauung des Medienhafens und der angrenzenden heterogenen und rheinuferbegleitenden Stadtstruktur zu schaffen, wird die Figur, die sich aus zwei Hochhausbauten formt, nach Norden und Süden hin aufgefächert. So folgt der ca. 50 Meter hohe, die Bestandshöhen aufnehmende Turm ganz selbstverständlich der gewachsenen Stadtstruktur und lenkt den Blick auf den östlich gelegenen Landtag. Im Norden wird die Bewegung in Richtung Rheinuferpromenade geleitet. Dieser Baukörper ist mit seinen ca. 70 Metern Höhe, zuzüglich Technik, der höchste Punkt des Ensembles und nimmt Bezug auf die umliegenden Solitärbauten, insbesondere auf den Rheinturm als östlichen Hochpunkt.
​Unterschiedliche Architekturen versammeln sich an diesem recht jungen Ort. Folglich ist Heterogenität im urbanen Kontext Grundlage der Entwurfsstrategie. Zwei strenge klare Punkthäusern, in schlanke Scheiben aufgefächert, bilden die städtebauliche Figur. Gleich der Silhouette einer heterogenen Stadt, schichten sie sich aneinander und erzeugen ein architekturtypisches Leitbild einer idealisierten Form, dem Haus.
Die Wohnungen werden um einen Erschließungskern angeordnet. Sie erhalten eine wertige Lage, Ausrichtung und Blickrichtung. Jede Wohnung ist mit einem 80 cm tiefen Austritt sowie einer Loggia ausgestattet. Eine Fassadenbefahranlage ist nicht erforderlich, alle Fenster können individuell gereinigt werden. Die vertikale Struktur der Fassade sorgt für den notwendigen Schutz vor Wind und bietet Privatsphäre.
Im Erdgeschoss verbindet eine Lobby die beiden Baukörper. Flächen für die Bewohnergemeinschaft, für Gastronomie und Kultur schaffen für den Ort spannungsvolle Anlaufpunkte. Im Haus wird eine Kita untergebracht. Auf zwei Untergeschossen werden alle bauordungsrechtlich erforderlichen Stellplätze für PKW und Fahrräder nachgewiesen. Kellerräume für die Bewohner und die Gebäudetechnik ergänzen die Nutzung der Untergeschosse.



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